revier & more: revier.interview - Michael Schäfer
Hier nun die Fortsetzung der Interviewserie „revier.mitarbeiter“. Als Interviewgast begrüßen wir neu im revier Herrn Michael Schäfer.
Herr Schäfer, vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, mit uns das Interview zu führen.
Seit wann sind Sie im Internet unterwegs?
Welche Erinnerungen haben Sie an die Zeit vor der Internetrevolution?
Das klingt ein wenig traurig.
Nennen Sie uns hierzu doch mal ein Beispiel.
Wie sehen Sie die digitale Revolution der letzten Jahre generell?
Sie haben an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität erfolgreich Kommunikationswissenschaft (Publizistik) studiert. Was bringt Ihnen Ihr Magister Artium im beruflichen Alltag?
Das hört sich nach Ernüchterung an.
Würden Sie demnach zu einem Studium im Medienbereich raten?
Hier nun die Fortsetzung der Interviewserie „revier.mitarbeiter“. Als Interviewgast begrüßen wir neu im revier Herrn Michael Schäfer.Herr Schäfer, vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, mit uns das Interview zu führen.
Seit wann sind Sie im Internet unterwegs?
Seit 1997. Damals befand ich mich in Tschechien, um für den Sonic Seducer ein Interview mit der Mittelalter-Rockband Subway To Sally zu führen. Das Ganze spielte sich kurz vor Redaktionsschluss ab, weshalb die Zeit drängte. Damals war es noch üblich, fertige Texte auf Diskette per Post an die Redaktionen zu schicken. Das kostete gerade bei dringenden Terminsachen sehr viel Zeit. Ich erinnere mich an die hastige Rückfahrt nach München, um dort den Artikel eiligst einzutippen. Denn auch Notebooks waren damals noch nicht Gang und Gäbe. Da ich dem Artikelabgabestress ein Ende setzen wollte, entschloss ich mich von da an ins weltweite Netz einzutreten. Texte via Mail zu verschicken ist enorm komfortabel und zeitsparend. Diesen Luxus kann man eigentlich nur genießen, wenn man die Zeit davor miterlebt hat.
Welche Erinnerungen haben Sie an die Zeit vor der Internetrevolution?
Denke ich an die Zeit vor 15 bis 20 Jahren zurück, kommen nostalgische Gefühle auf. Man ging in den Plattenladen, um sich dort CDs anzuhören. Heutzutage hört sich der Musikbegeisterte neue Songs auf MySpace an, um sich dann bei Gefallen das entsprechende Album runterzuladen oder gar in physischer Form zu erstehen. Das ist sicherlich praktisch, weil dies einerseits Zeit spart und zudem auch noch vor Fehlkäufen schützt. Dadurch, dass das Online-Probehören den Gang in den Laden ersetzt hat, ist andererseits ein liebgewordenes Stück Musikkultur verloren gegangen.
Das klingt ein wenig traurig.
Eigentlich nicht. Das hieße ja zu behaupten: Früher war alles besser. Besser vielleicht nicht; aber in manchen Fällen doch schöner.
Nennen Sie uns hierzu doch mal ein Beispiel.
Noch vor gar nicht so langer Zeit erzeugte es Spannung und freudige Erwartung, wenn man die leergeknipste Filmrolle zum Entwickeln gab und sich fragte: „Wie werden die Urlaubsfotos wohl geworden sein?“ Damals nahm man sich für das Fotografieren per se mehr Zeit, wartete länger den richtigen Moment ab. Dem war so, weil ein Kamerafilm nur 24 bis 36 Bilder besaß und man selbst im Urlaub nicht allzu viele Ersatzfilme mit sich trug. Die Zahl der möglichen Bilder war erheblich reduziert. Zudem kosteten Filme und das Entwickeln der Bilder richtig Kohle. Fotos besaßen hierdurch eine höhere Wertigkeit und somit hielt man eben nicht auf gut Glück einfach mal eben drauf. Heutzutage löscht man hingegen die misslungenen Bilder bequem von der Speicherkarte. Das nimmt Fotos den Nimbus des Besonderen.
Wie sehen Sie die digitale Revolution der letzten Jahre generell?
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Was sich enorm verschlechtert hat, ist das Sprachgefühl der Menschen ganz allgemein – und daran ist mit Sicherheit auch die Digitalisierung des Alltagslebens mit dran schuld. Die Rechtschreibreform mag zwar mancherorts Verwirrung gestiftet haben, viel gravierender ist jedoch der allgemeine Verlust der Lese- und Schreibkompetenz vieler Deutscher. Gerade die nachwachsenden Generationen wissen nicht mehr, was gutes Schriftdeutsch ist. Anstatt ein Buch zu lesen, surfen viele lieber im Internet, wo die unterschiedlichsten Schreibweisen ein und desselben Wortes existieren. Wie soll ein Jugendlicher da noch ein gesundes Sprachgefühl entwickeln, wenn er dann auch noch Wortfragmente per SMS verschickt? Andererseits möchte ich die technischen Errungenschaften der Digitalisierung nicht mehr missen. Wenn ich daran denke, wie viele zeitraubende Telefonate ich mir durch das praktische Schreiben einer E-Mail erspare und dabei auch noch meine Nerven schone, ist das schon wunderbar. Das Gleiche gilt für das bequeme Einkaufen per Mausklick: Keine überfüllten Warenhäuser mehr in Verbindung mit meist langen Autofahrten zum Shop.
Sie haben an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität erfolgreich Kommunikationswissenschaft (Publizistik) studiert. Was bringt Ihnen Ihr Magister Artium im beruflichen Alltag?
Praxisbezogen wenig. Es ist zwar gut, die Mediengesetzgebung im Groben zu kennen, von Medienwirkungsforschung etwas gehört zu haben, sich mit Mediengeschichte befasst zu haben und zu wissen, wie statistische Daten erhoben werden. Letztlich hat das Studium mit meiner Arbeit bei revier online kaum etwas zu tun. Kommunikationswissenschaft ist eher etwas für jemanden, der die universitäre Laufbahn einschlagen und als wissenschaftlicher Assistent bei einem Professor unterkommen will.
Das hört sich nach Ernüchterung an.
Ja, sicher. Zumal ich nach dem Grundstudium die praxisbezogene und eben nicht die wissenschaftliche Ausrichtung des Fachs gewählt habe. Nicht auszudenken, wie nüchtern letztere dann im Vergleich hierzu sein muss. Andererseits konnte ich mir allgemeiner gefasste, fächerübergreifende Fähigkeiten aneignen. Hierzu zählen: Analytisches Denken, Textmengen bündeln, das Wesentliche aus Texten herauszufiltern, gezielte Recherche von Informationen, akkurates Schreiben und stimmiges Texten. Jeder, der einmal eine Magisterarbeit verfasst hat, weiß, wovon ich spreche.
Würden Sie demnach zu einem Studium im Medienbereich raten?
Nicht wirklich. Seit der Kirch-Pleite werden zusehends Stellen abgebaut. Das betrifft den Printbereich ebenso, wie den Rundfunk; wobei das Fernsehen noch stärker als das Radio betroffen ist. Es ist auch nicht so, dass man nach erfolgreicher Beendigung des Studiums sofort eine feste Stelle bekommt. Ich musste drei Praktika und ein Volontariat absolvieren, bevor ich ins „normale“ Berufsleben einsteigen durfte. Die Anforderungen sind enorm, da die Verlage und Medienunternehmen immer mehr nach der „Eier legenden Woll-Milch-Sau“ suchen. Sprich: Ein Journalist/Redakteur sollte perfekt schreiben können, dazu noch Layouter, Grafiker und Programmierer sein, der Kenntnisse in Audio- und Videoschnitt hat. In Zeiten der Krise will man Geld sparen, indem man nach Angestellten sucht, die möglichst viele Berufsbilder auf sich vereinen.
Internet: Immo Sterk – Fortsetzung zum Homepage-Projekt 2009
Bereits vor einigen Wochen berichteten wir vom Ravensburger Unternehmen Immo Sterk, welches das Online-Sommer-Gewinnspiel des Ravensburger Stadt-magazins für sich gewinnen konnte. Als Preis gewann man den kompletten Relaunch der Webpräsenz durch revier online.
Bei der umfassenden Neugestaltung der Internet-Seite waren zwei Dinge von zentraler Bedeutung: Einerseits die Suchmaschinenoptimierung, andererseits ein übersichtliches und zugleich edles Design. Mittlerweile nimmt die neue Web-Präsenz konkrete Formen an.
Unlängst trafen wir uns mit Vertretern von Immo Sterk ein zweites Mal in den Konferenzräumen des Ravensburger Stadtmagazins, wo die Neugestaltung der Homepage abermals besprochen wurde. Stephan Prokschi und Rainer Beck von Immo Sterk zeigten sich von unserem Design-Vorschlag hellauf begeistert.
Zentrales Motiv der neuen Homepage ist ein bewegliches Bild, das sich in kurzen Zeitabständen ändert und somit permanent das Flair der Webpräsenz changiert. Fast erhält man den Eindruck, man befände sich auf einer neuen Homepage. Der dynamische Effekt ist enorm.
Hiervon abgesehen schafft das Team von revier online die besten Voraussetzungen, dass die Seite www.immo-sterk.de im Netz schnell gefunden wird. Suchmaschinenoptimierung heißt das Zauberwort. Die Kunst besteht darin, die Schlagwörter und Suchbegriffe so zu wählen, dass sie für eine größtmögliche Trefferquote sorgen. Alleine schon der Umstand, ob ein Stichwort im Singular oder Plural gewählt wird, entscheidet über die Auffindbarkeit einer Homepage bei den Suchergebnissen.
Nicht nur diese Prämisse plant revier online zu erfüllen. Wir beabsichtigen weiterhin, der Webseite eine gleichsam schlanke wie übersichtliche Struktur zu verleihen. Daher war es uns wichtig, dass der User beim Gleiten über die Menüleiste nicht mehr als drei Klicks benötigt, bis er an sein Ziel gelangt.
Laut Stephan Prokschi möchte sein Unternehmen auch mehr die emotionale Komponente, die beim Immobilienkauf eine Rolle spielt, ansprechen. Gerade wenn kleine Details oder besondere Gimmicks des Objekts betont werden, kann dies den Kaufimpuls beschleunigen. Wer die Sehnsüchte und Träume der Interessenten stimuliert, gibt ihm nachhaltig das Gefühl, das ideale Immobilienobjekt zu besitzen.
Prokschi und Beck sind mit dem edlen Design äußerst zufrieden und zeigen sich schon gespannt, welche Details das Feintuning aus dem neuen Konstrukt herauspolieren wird. Wir werden Sie weiter informieren, sobald die heiße Phase des Programmierens begonnen hat.
Bereits vor einigen Wochen berichteten wir vom Ravensburger Unternehmen Immo Sterk, welches das Online-Sommer-Gewinnspiel des Ravensburger Stadt-magazins für sich gewinnen konnte. Als Preis gewann man den kompletten Relaunch der Webpräsenz durch revier online. Bei der umfassenden Neugestaltung der Internet-Seite waren zwei Dinge von zentraler Bedeutung: Einerseits die Suchmaschinenoptimierung, andererseits ein übersichtliches und zugleich edles Design. Mittlerweile nimmt die neue Web-Präsenz konkrete Formen an.
Unlängst trafen wir uns mit Vertretern von Immo Sterk ein zweites Mal in den Konferenzräumen des Ravensburger Stadtmagazins, wo die Neugestaltung der Homepage abermals besprochen wurde. Stephan Prokschi und Rainer Beck von Immo Sterk zeigten sich von unserem Design-Vorschlag hellauf begeistert.
Zentrales Motiv der neuen Homepage ist ein bewegliches Bild, das sich in kurzen Zeitabständen ändert und somit permanent das Flair der Webpräsenz changiert. Fast erhält man den Eindruck, man befände sich auf einer neuen Homepage. Der dynamische Effekt ist enorm.
Hiervon abgesehen schafft das Team von revier online die besten Voraussetzungen, dass die Seite www.immo-sterk.de im Netz schnell gefunden wird. Suchmaschinenoptimierung heißt das Zauberwort. Die Kunst besteht darin, die Schlagwörter und Suchbegriffe so zu wählen, dass sie für eine größtmögliche Trefferquote sorgen. Alleine schon der Umstand, ob ein Stichwort im Singular oder Plural gewählt wird, entscheidet über die Auffindbarkeit einer Homepage bei den Suchergebnissen.
Nicht nur diese Prämisse plant revier online zu erfüllen. Wir beabsichtigen weiterhin, der Webseite eine gleichsam schlanke wie übersichtliche Struktur zu verleihen. Daher war es uns wichtig, dass der User beim Gleiten über die Menüleiste nicht mehr als drei Klicks benötigt, bis er an sein Ziel gelangt.
Laut Stephan Prokschi möchte sein Unternehmen auch mehr die emotionale Komponente, die beim Immobilienkauf eine Rolle spielt, ansprechen. Gerade wenn kleine Details oder besondere Gimmicks des Objekts betont werden, kann dies den Kaufimpuls beschleunigen. Wer die Sehnsüchte und Träume der Interessenten stimuliert, gibt ihm nachhaltig das Gefühl, das ideale Immobilienobjekt zu besitzen.
Prokschi und Beck sind mit dem edlen Design äußerst zufrieden und zeigen sich schon gespannt, welche Details das Feintuning aus dem neuen Konstrukt herauspolieren wird. Wir werden Sie weiter informieren, sobald die heiße Phase des Programmierens begonnen hat.
Linktipps: Weihnachten Digital
Bevor wir Sie in die ruhigste und besinnlichste Zeit des Jahres entlassen, möchten wir Ihnen Weihnachten von seiner digitalen Seite präsentieren.
Wie wäre es denn beispielsweise damit, Ihr iPhone mit Applikationen aufzupeppen, die sich entweder für das Verwalten der Weihnachtseinkaufsliste oder das Verschicken digitaler Grüße eignen? Oder aber Sie suchen nach einem Christkindlesmarkt in Ihrer Gegend? Egal, worum es sich handelt, die Apps sind jahreszeitlich passend gehalten.
Noch schöner ist es, digitale Postkarten zu verschicken. Im Netz finden sich zahlreiche Seiten, die um die Themen Advent, Weihnachten und Winter kreisen. Sollten Sie in diesem Zusammenhang vielleicht einmal vergessen haben, an eine Ihnen wichtige Person postalisch eine Karte zu schicken, kann eine traumhaft schöne Digitalkarte dieses kleine Malheur wieder ausgleichen.
Keine Adventszeit ohne stimmungsvolle Weihnachtsmärkte. Der Klassiker schlechthin ist der weltberühmte Nürnberger Christkindlesmarkt. Auf der Seite www.christkindlesmarkt.de finden sie etliche Informationen und Impressionen rund um das Großereignis. Aber auch der Ravensburger Weihnachtsmarkt ist zauberhaft schön. Wer gerne unterwegs ist, kann sich auf einer speziellen Liste über sämtliche Weihnachtsmärkte Baden-Württembergs informieren.
Manch einer versinkt gerade vor den Weihnachtsfeiertagen im Stress und sehnt sich nach feiertäglicher Beschaulichkeit. Wenn dies aber nicht möglich ist, und Sie partout nicht vom Bildschirm wegkommen, können Sie sich wenigstens einen weihnachtlichen Bildschirmschoner besorgen.
Weihnachten hat auch sehr viel Gemütlichkeit zu tun. Stellen Sie sich vor, Sie machen es sich bei Kerzenschein im wohlig-warmen Wohnzimmer gemütlich und hören sich dabei entspannt eine Weihnachtsgeschichte an. Mittlerweile gibt es einige Klassiker bereits im MP3-Format.
Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen reflektierten Jahresausklang. Wir sehen uns im nächsten Jahr!
Herzlichst
Ihr revier.team
Herzlichst
Ihr revier.team



